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Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick in die Hintergründe und unsere Motivation geben. Bitte informieren Sie sich unbedingt noch ausführlich auf unserer Seite Informatives.
Seit 1991 dürfen eingefangene Straßenhunde nicht mehr eingeschläfert werden. Eine guter Ansatz, der aber schnell zu überfüllten Tierheimen geführt hat.
In Italien braucht man zur Eröffnung eines Tierheims keine fachliche Qualifikation. Man muss nur ein Bauprojekt bei der entsprechenden Gemeinde und dem Amtstierarzt einreichen. So entstanden seit 1991 jede Menge private Tierheime.
Die Gemeinden haben Verträge mit den privaten Tierheimen abgeschlossen und zahlen für jeden Hund 2,50 € - 6,00 € pro Tag. Ein einträgliches Geschäft für manch skrupellosen Geschäftsmann.
Es gibt seitens der Betreiber häufig kein Interesse an Adoptionen, da dann eine Einnahme wegfällt. Die medizinische Versorgung lässt oft auch zu wünschen übrig, denn die schmälert ebenso den Gewinn. Um eine gute Belegung des Tierheims zu erhalten, werden tote Hunde zum Teil nicht gemeldet, todkranke Tiere nicht von ihren Leiden erlöst und zum Teil gibt es auch noch Nachwuchs im Tierheim.
Natürlich muss in aller erster Linie an der Prävention gearbeitet werden. Zum einen muss die Vermehrung der Streunerhunde verhindert werden. Zum anderen muss das italienische Tierheimsystem verändert werden. Aber alle diese Dinge brauchen Zeit, viel Zeit und kommen für die Tierheiminsassen zu spät!
Die Hunde, die wir Ihnen auf unseren Seiten vorstellen möchten, befinden sich im Canile di Rieti, einem privaten Tierheim. Manche werden darin geboren und verbringen ihr ganzes Leben dort. Andere befinden sich seit vielen eintönigen Jahren dort. Sie haben keine Lobby und vegetieren vor sich hin, weggesperrt, ohne Auslauf, ohne ein geeignetes / warmes Lager, oft ohne ausreichendes Futter oder medizinische Versorgung. An Ansprache oder Fellpflege gar nicht zu denken.
Wir danken Ihnen auch im Namen der Hunde für Ihr Interesse und hoffen, dass die Hunde auch Ihr Herz berühren. Die Hunde sind auf uns Menschen angewiesen, es gibt für sie sonst kein Entrinnen. Geben wir ihnen eine Chance!
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